MOTORENTECHNIK-BLOG

LPG statt Diesel
LPG statt Diesel
31.03.2020

Gas als Kraftstoff bietet im Vergleich zu Diesel zahlreiche Vorteile. Die AVS Aggregatebau GmbH hat sich daher das Ziel gesetzt ein mit Gas betriebenes Aggregat zu fertigen. Sauer & Sohn hilft.

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LPG statt Diesel

Deutschlandweit sind nach Statista aktuell fast 400 000 mit Autogas (LPG) betriebene Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs. Demnach können an mehr als 6000 Tankstellen diese Autos mit Kraftstoff versorgt werden.

So kann man sich in Zeiten der Energiewende bereits recht komfortabel mit dem alternativen Kraftstoff „Gas“ fortbewegen.

Auch abseits der Straße im Off-Road-Bereich stellt LPG eine ernstzunehmende Alternative dar. AVS, aus dem schwäbischen Ehingen-Stetten, hat sich daher der Fertigung mobiler Gasaggregate mit LPG als Kraftstoff angenommen.

Bei einem Gewicht von unter 2,5 Tonnen werden Aggregate diese Art Leistungen von 75 und 130 kVA abdecken. Im Vergleich zu einem herkömmlichen Dieselaggregat sind nach Herstellerangaben zahlreiche Vorteile geboten.

Vorteile im Vergleich zum Diesel

Neben einer Reduzierung der Stickoxide um 95 Prozent sollen sich auch die Betriebskosten halbieren. Weiter teilt AVS mit, dass die Verbrennung deutlich leiser ist und die Schallwerte somit weit unter denen eines vergleichbaren Dieselmotors liegen. Zur Einhaltung der EU Abgasstufe V werden die Motoren lediglich einen 3-Wege Kat benötigen. Probleme bei einem Einsatz in einem Wasserschutzgebiet sind somit auszuschließen.

Bei einer Speicherkapazität von 200 Liter LPG, wird das Gasaggregat rund sieben Stunden im Vollbetrieb fahren können. Weiter ist ein Benzintank mit 50 Liter Inhalt vorhanden, der einen Betrieb für zwei Stunden und einen Start bei sehr niedrigen Minus- Temperaturen (-10 Grad Celcius) gewährleisten wird. Ein Wechsel zwischen beiden Treibstoffen kann unter Betriebsbedingungen erfolgen. So könnte beispielsweise bei Benzinbetrieb der Gastank wieder gefüllt werden, ohne das Aggregat auszuschalten.

Sauer & Sohn liefert Motor

Der Motor des Aggregats kommt dabei aus dem hessischen Dieburg. Sauer & Sohn liefert den Ford-Otto- Gasmotor mit 6,2 Liter Hubraum und Doppelzündanlage. Für die Ausführung mit 75 kVA läuft der Motor bei 1500 U/min und mit 3000 U/min bei 130 kVA.

Die Wartung erfolgt ähnlich wie bei einem Dieselmotor. Alle 500 Stunden ist ein Öl- und Filtertausch vorzunehmen. Nach circa 3000 Stunden müssen die Zündkerzen gewechselt werden.

Durch die leisere Verbrennung und die Einsparungen im Vergleich zu einem Dieselmotor besteht hier eine umweltfreundlichere, leisere und günstigere Alternative bei gleicher Leistung.

Autor: J. Laber

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Begleiter in die Abgasstufe V
Begleiter in die Abgasstufe V
26.03.2020

Auch beim Forstmaschinenhersteller Otmar Noe GmbH findet nun die Umstellung auf die EU Abgasstufe V statt. Sauer & Sohn hilft.

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Begleiter in die Abgasstufe V

Der Forstmaschinenhersteller Fa. NOE GmbH aus Mudau im Odenwald beginnt seine Fahrzeuge künftig mit Motoren auszustatten, die der EU-Abgasstufe V entsprechen. Der erste Motor ist bereits vor Ort und befindet sich im Aufbau.

Seit 1969 produziert und vertreibt die Otmar Noe GmbH Forstmaschinen. Sauer & Sohn liefert dazu FPT-Dieselmotoren mit vier und sechs Zylinder bisher in den Leistungsklassen von 104 kW bis 151 kW. Mit der Umwandlung auf Abgasstufe V erweitert sich der Leistungsbereich bis 191 kW.

Unterstützung seit Abgasstufe II

Nach der Unterstützung bei den vorherigen Abgasstufen II, IIIA, IIIB und IVfinal, begleitet Sauer & Sohn nun die Otmar Noe GmbH auch beim Schritt in die jetzt geltende Abgasstufe V. Neben der Einbauberatung, Konstruktionsabnahme, Auslegung der Abgasnachbehandlung übernimmt Sauer & Sohn aus dem hessischen Dieburg auch die vom Motorenhersteller geforderte finale Endabnahme für die Serienproduktion.

Damit steht der Fortführung der Forstmaschinenproduktion bei der Noe GmbH im Odenwald auch in Zeiten der Abgasstufe V nichts mehr im Wege.

 

Autor: J. Laber

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Ventilatoren gegen Rauch
Ventilatoren gegen Rauch
18.03.2020

Bei einem Brand ist der Rauch ein zeitfressender und gefährlicher Gegenspieler. Die Firma BIG Fire & Ventilation sagt diesem Gegner den Kampf an.

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Ventilatoren gegen Rauch

Bei einem Brand zählt jede Sekunde - vor allem, wenn dabei Menschenleben in Gefahr sind.

Laut dem Feuerwehrmagazin ist es in Deutschland vorgeschrieben, dass maximal zehn Minuten nach dem Eingehen des Notrufes vergehen dürfen, bis die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort sind.

Jede Sekunde zählt

Auch nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte ist weiterhin jede Sekunde kostbar. Der Rauch innerhalb eines brennenden Gebäudes kann hier zu einem gefährlichen Gegenspieler werden. Zum Schutz der Atemwege müssen zunächst Atemschutzgeräte angelegt werden. Auch bei der Orientierung innerhalb eines brennenden Gebäudes steht der Rauch im Weg und wertvolle Zeit kann verloren gehen.

Bei Einsätzen in Tunnelanlagen, Tiefgaragen oder anderen großen Objekten setzen viele Feuerwehren daher auf mobile Großventilatoren. Mithilfe dieser Geräte können Rauch oder andere Gase leichter aus dem jeweiligen brennenden Objekt abgeleitet und so eine bessere Sicht gewährleistet werden.

Kampf dem Rauch

Im bayerischen Bachhagel sitzt die Firma BIG Fire & Ventilation. Hier werden solche mobile Großventilatoren hergestellt. Angetrieben werden diese von Verbrennungsmotoren.

Beim MGV-L125 und MGV-L105 kommen die Antriebe aus dem hessischen Dieburg. Sauer & Sohn liefert hierfür einen  Ford ZSG 416Ti-VCT sowie einen PSA EB2-Motor.

Die Motoren des MGV-L125 und des MGV-L105 sorgen so für bessere Einsatzbedingungen und dafür, dass der Gegenspieler „Rauch“ den Einsatzkräften seltener in die Quere kommt. 

 

Autor: J. Laber

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Neue FPT-Trainer bei Sauer & Sohn
Neue FPT-Trainer bei Sauer & Sohn
12.03.2020

Sebastian Stoklossa und Christian Heckmann haben erfolgreich eine von FPT durchgeführte Schulungsreihe bestanden.

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Neue FPT-Trainer bei Sauer & Sohn

Sebastian Stoklossa, Ingenieur im Bereich der Projekttechnik von Sauer & Sohn, und Christian Heckmann, Service-Mitarbeiter im Außendienst, haben erfolgreich die „Train the Trainer“ Technik-Ausbildungsreihe abgeschlossen. Die Kursreihe wird vom italienischen Motorenhersteller FPT und von Sterki-HTP veranstaltet, umfasst sechs Module und findet in Heilbronn und Turin statt. Inhalte des Kurses waren unter anderem die Fehlerauslesung und –diagnostik von Motoren, die Fehlerlösung sowie die Aftertreatment Systeme der Abgasstufen IV und V. Sebastian Stoklossa und Christian Heckmann stehen somit Sauer & Sohn als ausgebildete Trainer für FPT-Produkte zur Verfügung. Zukünftig werden sie Servicestationen sowie Kunden in den entsprechenden Anwendungen schulen und garantieren somit die von Sauer & Sohn beanspruchte Servicequalität.

Autor: J. Laber

Neue FPT-Trainer bei Sauer & Sohn
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Gestärkte Beziehungen
Gestärkte Beziehungen
03.02.2020

Sauer & Sohn zu Besuch bei südeuropäischen Geschäftspartnern.

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Gestärkte Beziehungen

Eine Delegation von Sauer & Sohn, bestehend aus Geschäftsführung und Mitarbeitern aus dem Vertrieb, war am 21. und 22. Januar bei einem südeuropäischen Geschäftspartner zu Gast.

Durch die entgegengebrachte Gastfreundschaft sowie den freundschaftlichen Austausch, wurde die bereits bestehende Geschäftsbeziehung nachhaltig gestärkt und ein weiteres Mal bestätigt.

Autor: Sauer & Sohn

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Verbesserte Laufzeit durch neue Motoren
Verbesserte Laufzeit durch neue Motoren
27.01.2020

Holz-Kraft-Anlagen als Strom- und Wärmeerzeuger sind in Zeiten der Energiewende beliebt. Doch der Antriebsmotor sollte auch eine entsprechende Laufzeit haben.

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Verbesserte Laufzeit durch neue Motoren

Strom aus Eigenproduktion ist in Zeiten der Energiewende beliebt wie nie zuvor. In Landwirtschaft und Gewerbe nutzen Betriebe gerne Holz-Kraft-Anlagen, um sich autark mit Energie versorgen zu können.

Die Kurrer Motoren GmbH aus Niederbayern liefert Motoren für diese Anlagen an Betreiber bestehender Holzgasanlagen als Ersatz für vorhandene Motoren, die erneuert werden müssen. Oft sind die Erwartungen der Betreiber an die vorhandenen Motoren nicht erfüllt worden. So sei die Leistung nicht konstant erreicht worden oder die Motoren wären zu früh ausgefallen.

Dieburger Problemlöser

Die Lösung für dieses Problem kommt aus dem hessischen Dieburg. Bei Sauer & Sohn wurde eine Gasmotoren-Baureihe von Yuchai als Ersatz für zu früh ausgefallenen Motoren vorgeschlagen. Diese speziell konstruierten Gasmotoren werden nun als 4 Zylinder YC4G und als 6 Zylinder YC6G auf Bestandsanlagen montiert und arbeiten bereits seit mehr als einem Jahr störungsfrei. Da die neue Motorgeneration stabiler läuft, wird auch die Laufzeit und somit die Verfügbarkeit der Anlage erhöht. Für durchschnittliche elektrische Leistungen  von 30kW - 45kW - 50 kW und 60kW werden diese Motoren eingesetzt und es wird zusätzlich auch eine höhere Effizienz erreicht.

Martin Kurrer von „Kurrer Motoren GmbH“ kennt schon seit langer Zeit die Störanfälligkeit von Motoren in Holzkraftanlagen. Daher war es sein Bestreben die von Ihm nun verwendete neue Motorengeneration (Yuchai) in seinen BHKW-Anlagen so zu überwachen, dass eine Störung fast ausgeschlossen werden kann. Sauer & Sohn gratuliert „Kurrer Motoren GmbH“ für diesen Erfolg.

Autor: J. Laber

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Das serienmäßig schnellste Trike der Welt
Das serienmäßig schnellste Trike der Welt
15.01.2020

Mustang Xtreme heißt das, nach Angaben der Trike-Manufaktur Boom, serienmäßig schnellste Trike der Welt. Bei Motor und Getriebe hat Sauer & Sohn die Finger im Spiel

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Das serienmäßig schnellste Trike der Welt

 

Mustang Xtreme. Allein schon dieser Name lässt vermuten, was das Trike aus der Manufaktur Boom alles leisten kann. Nach einem Bericht des Magazins „ATV & Quad“ scheint die Devise „weniger gemütliches Cruisen“ zu lauten.

Die Fachzeitschrift berichtet 2018, dass die damaligen Top-Motorisierungen 150 PS leisten können. Der Mustang Xtreme aus dem Hause Boom läuft mit 203 PS. „Bis zu 240 PS gibt der Motor her“, erzählt Boom-Chef Wolfgang Merkle in der „ATV & Quad“. Zugunsten des Drehmoments von 398 Nm bei 2.500 Umdrehungen sei es bei der geringeren Leistung belassen worden.

Weiter berichtet er, dass das Trike von 0 auf 100 km/h in 4,3 Sekunden beschleunigen soll. Die Höchstgeschwindigkeit sei sogar erst bei 225 km/h erreicht. Die Messlatte liegt also deutlich über dem gemütlichen cruisen.

Motor durch Sauer & Sohn

Während das nach Herstellerangaben weltweit serienmäßig schnellste Trike aus dem schwäbischen Sontheim stammt, kommt das Herzstück aus dem Hause Ford. Geliefert wurde der GTDI EcoBoost-Motor, zusammen mit dem Sechsgang-Getriebe aus dem hessischen Dieburg.

Bei Sauer & Sohn wurde dafür gesorgt, dass das Vierzylinder-Triebwerk perfekt mit dem Automatikgetriebe zusammenarbeitet.

Nach dem Bericht vom „ATV-Quad-Magazin“ werde es dem Fahrer dabei so leicht wie möglich gemacht. Mit beiden Händen am Lenker hat der Fahrer immer alles im Griff. Je nach Belieben, kann jedoch auch über den Gangwechsel selbst bestimmt werden. „Über zwei Druckknöpfe mit dem linken Daumen.“, berichtet das Magazin.

Natürlich lässt es sich jedoch auch bei 203 PS locker cruisen.

 

Autor: J. Laber

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Mehr als eine Randnotiz
Mehr als eine Randnotiz
07.01.2020

FPT hat zwei Motoren vorgestellt, die gemäß EU Emissionsstufe V für die Binnenschifffahrt zertifiziert sind. Ein Hybridsystem ist ebenfalls möglich. Für das Jahr 2020 plant Sauer & Sohn auch in größeren Leistungsklassen.

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Mehr als eine Randnotiz

FPT hat auf der „Venice Boat Show“ im Juni 2019 die beiden Motoren N40 250 E und N67 170 präsentiert. Die Maschinen haben eine Leistung von 125 kW und laufen mit 2.800 und 2.300 Umdrehungen pro Minute. Das berichtet das Fachmagazin Schifffahrt, Hafen und Technik.

Die ersten Stage V-Motoren

Was bei der Messe nicht mehr als eine Randnotiz war, ist für die Binnenschifffahrt von großer Bedeutung. Mit den beiden Antrieben seien schließlich nun die ersten beiden Motoren erhältlich, die der neuen EU Abgasnorm Stage V entsprächen und für die Binnenschifffahrt zertifiziert seien, so die Schifffahrt, Hafen und Technik. Beide Motoren können bei Sauer & Sohn bestellt werden.

Über den N67 170 schreibt der Hersteller, dass der Motor durch verbesserte Kühlung und Anlasser für den Einsatz in kälteren Regionen geeignet sei. Haltbarkeit und der Umwelteinfluss seien ebenfalls verbessert. Der Motor sei zudem an die Richtlinien des europäischen Marktes angepasst und sei eine Modifikation des Basismotors N67 450 N, der für Freizeitanwendungen ausgelegt sei.

Der N40 250 E ist dabei die Weiterentwicklung des bekannten 4-Zylinder Common-Rail-Motors aus der N40-Serie von FPT. Der Motor besitzt als Besonderheit eine Seewasserkühlung und kommt daher ohne jegliche Abgasnachbehandlung aus. Dadurch steigt der Preis im Vergleich zum Modell in der alten Abgasstufe nur leicht. Auch die Betriebssicherheit des Motors wird nicht beeinflusst.

Zur Not auch elektrisch

Die 125 kW Leistung wirken auf den ersten Blick eher gering. Mit dem entsprechend modernen Antriebskonzept sowie Hybridantrieb steigt die Leistung. Im sogenannten „Booster-Betrieb“ kann dann eine kurzzeitige Beschleunigung durch 155 bis 175 kW Leistung erreicht werden. Emissionsbeschränkte Fahrabschnitte können rein elektrisch mit mehr als 35 kW Leistung bewältigt werden.

Der N40 250 kommt noch ohne Abgasnachbehandlung aus. Sauer & Sohn kann den Motor an die Anforderungen des ES-TRIN anpassen.

Sauer & Sohn plant zudem NRE Motoren der Stufe V marinisieren, um im Laufe des Jahres 2020 Leistungsstufen von 200 bis 300 kW anbieten zu können. Bei einem Hauptantriebsmotor besteht jedoch die Herausforderung die Homologation nicht zu verletzen, aber gleichzeitig die Anforderungen des ES-TRIN umzusetzen. Wenn ein Motor mit der Leistung von 200 kW verfügbar ist, wird dann ein C87-Motor von FPT mit 300 kW angegangen. Fahrgastschiffe und Schiffe mit Ruderpropellern sind meist auf diese Leistung hin ausgelegt.

Ein Motor ohne Abgasnachbehandlung ist dann allerdings nicht mehr möglich. Ein kleiner Trost: Das FPT-eigene System HI-eSCR2 kommt wartungsfrei.

Autoren: C. Mumm, J. Laber

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Nächste Abgasstufe der EU im Off-Road-Bereich
Nächste Abgasstufe der EU im Off-Road-Bereich
06.01.2020

Mit dem Jahr 2020 gibt es Neues in Sachen Abgasstufe V. Während bereits 2019 die meisten Motoren von der EU-Vorschrift betroffen waren, folgt nun eine weitere Leistungsklasse. Eine Klausel in der Verordnung erlaubt jedoch auch ältere Motoren durch Nachrüstungen anzupassen.

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Nächste Abgasstufe der EU im Off-Road-Bereich

Mit dem Jahr 2020 beginnt nicht nur eine neue Dekade, sondern es gibt auch wieder Neues in Sachen Abgasnorm. Für On-Road-Anwendungen gilt mit dem neuen Jahr die Abgasauflage Euro VI. Auch im Off-Road-Bereich gibt es durch die Emissionsverordnung Stufe V der EU Neuerungen.

Die 2016 verabschiedete EU Emissionsverordnung Stufe V ist am 3. Mai 2017 in Kraft getreten. Durch die Verordnung sollen die Emissionsgrenzwerte für gasförmige Schadstoffe, luftverunreinigende Partikel geregelt und die Typgenehmigung der Verbrennungsmotoren für sogenannte Off-Road Anwendungen wie beispielsweise mobile Maschinen oder Geräte vorgenommen werden.

Nach der EU Stufe V Emissionsverordnung müssen ab dem 1. Januar 2020 alle Motoren mit einer Leistung zwischen 56 kW und 130 kW, die in den europäischen Markt abgesetzt werden, die Abgasstufe Stage V erfüllen.

Bereits im Vorjahr waren schon Dieselmotoren unter 56 kW sowie über 130 kW Leistung von dieser Verordnung betroffen. Im Unterschied zu den vorangegangenen Abgasstufen müssen sich auch kleinere Verbrennungskraftmaschinen unter 19 kW und ab 560 kW Leistung an die Stufe V-Verordnung halten.

Übergangsphase für Motoren der Stufe IV

In der Emissionsverordnung ist zudem ein Übergangszeitraum vorgesehen. (siehe Grafik)

Dieser Zeitraum beginnt mit dem Stichtag der Stage V Verordnung. Davon betroffen sind Motoren, die der Stufe IV entsprechen und bis zum Stichtag der Stufe V produziert wurden. Motoren zwischen 56 kW und 130 kW Leistung, die der Stufe IV entsprechen und bis 31.12.2019 produziert wurden, dürfen demnach bis Mitte 2021 in Maschinen verbaut und in Betrieb genommen werden. Bis zum 31.12.2021 ist der Verkauf solcher Anwendungen im europäischen Markt zulässig.

Ausgenommen von dieser Übergangsregelung sind Hersteller, die weniger als 100 Off-Road-Einheiten jährlich produzieren. Die Zeiträume für Produktion und Verkauf verlängern sich hier jeweils um sechs Monate.

Zusätzlich ist noch zu beachten, dass Motoren der Stufe IIIA mit Festdrehzahl der gleichen Übergangsregelung der Stufe IV Motoren unterliegen. Diese Motoren können beispielsweise als Range-Extender in mobilen Anlagen eingebracht werden.

Nachrüstungen für Ihre alten Motoren

Das Ende der bisherigen Abgasstufen bedeutet jedoch nicht das Ende für Ihre alten Maschinen. In der Verordnung ist, so die Beobachterin des Regelwerkes Elisabetta Gardini, eine Klausel enthalten die zulässt, dass alte Motoren repariert bzw. überholt oder umgerüstet werden können. Somit muss eine Bestandsanlage bei einem Schadensfall nicht direkt gegen einen neuen Motor ausgetauscht werden.  

Gerne stehen Ihnen unsere Experten von Sauer&Sohn zur Seite und unterstützen Sie auf Ihrem Weg in die neue Abgasverordnung. So können altgediente Maschinen und Anwendungen ihren gewohnten Betrieb fortsetzen. Auch unterstützen wir Sie gerne bei der Entwicklung eines neuen Antriebkonzeptes mit Stufe V Motor. Dank dem Zusammenspiel unserer Projekttechnik und der Fertigung, ist es uns möglich individuelle Antriebssysteme für unsere Kunden zu entwickeln und zu fertigen.

Autor: J. Laber

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Nibelungenfahrt mit 130 historischen Fahrzeugen sorgt für große Begeisterung
Nibelungenfahrt mit 130 historischen Fahrzeugen sorgt für große Begeisterung
02.05.2018

Schon zum 29. Mal hat die Internationale Nibelungenfahrt des Renn- und Touring-Clubs Eberstadt für große Begeisterung bei Liebhabern von Oldtimern gesorgt: Am Morgen des 28. April machten sich mehr als 130 historische Fahrzeuge aus ganz Deutschland auf den Weg von der Pfungstädter Brauerei bis nach...

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Nibelungenfahrt mit 130 historischen Fahrzeugen sorgt für große Begeisterung

Schon zum 29. Mal hat die Internationale Nibelungenfahrt des Renn- und Touring-Clubs Eberstadt für große Begeisterung bei Liebhabern von Oldtimern gesorgt: Am Morgen des 28. April machten sich mehr als 130 historische Fahrzeuge aus ganz Deutschland auf den Weg von der Pfungstädter Brauerei bis nach Dieburg und zurück.

Und welche Firma würde sich als Anlaufpunkt besser anbieten als der Motorenspezialist und Oldtimer-Experte Sauer und Sohn? Seit vielen Jahren wird die jährlich stattfindende Nibelungenfahrt bereits mit dem "Tag der offenen Tür" verbunden, um kleinen und großen Fans der Motorentechnik und Formentechnik ganz besondere Einblicke zu ermöglichen.

In dem Zusammenhang wurde die Produktion der Motorentechnik und der Formentechnik geöffnet, um den Besuchern bei laufenden Maschinen die Tätigkeiten der Firma Sauer & Sohn vorzustellen. Besucher konnte alle Fragen zu den jeweiligen Produktionsprozessen stellen und erhielten somit Einblicke und Informationen zu den internen Abläufen.

Mitarbeiter aus dem Hause nutzten die Mittagspause der Oldtimer, um den vielen Interessierten die technischen Besonderheiten der Fahrzeuge näherzubringen und technische Hintergrundinformationen zu vermitteln. Auch Fahrer und Beifahrer der Nibelungenfahrt waren begeistert: Zur Mittagspause wurden bei Sauer und Sohn mittägliche Snacks und kühle Getränke gereicht, um Kraft für die insgesamt 200 km lange Rallye-Strecke zu tanken.

Was das Spektrum an historischen Fahrzeugen angeht, kamen alle Oldtimer-Fans voll auf ihre Kosten: Von englischen Roadsters aus den sechziger Jahren und Klassikern aus dem Hause Mercedes-Benz wie dem 300 SL Flügeltürer über die populären Porsche-Modelle 356 in verschiedenen Versionen bis zum legendären BMW M 1 aus den achtziger Jahren wurden wahre Schätze der Fahrzeugtechnik präsentiert.

Dass die Nibelungenfahrt auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg war, ist auch dem breiten Rahmenprogramm auf dem Gelände von Sauer und Sohn zu verdanken: Kulinarische Spezialitäten vom Grill, frisches Bier vom Fass und eine Hüpfburg für Kinder sorgten dafür, dass sich niemand langweilen musste.

Und in einem Punkt waren sich alle Beteiligten einig: Man freut sich auf die 30. Nibelungenfahrt im nächsten Jahr!

 

Autor: S. Wick

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